Rückblick der 548. Waldshuter Chilbi

Die Chilbi begann für uns am 06. August mit der Bocktaufe. Nach einer schönen
Bockreise und Besuchen bei Freunden und Gönnern kamen wir gegen Abend in
die Kaiserstraße und warteten gespannt auf die Verkündung des Bockgöttis.
Markus Bartelmess gab dem Bock, nach seiner Rede über die Tradition unserer
Waldstadt, den Namen „Uli der ehemalige Waldshuter“ Somit war klar,
Bockgötti ist unser ehemalige Zunftbruder Uli Lienhard. Gemütlich ließen wir
den Abend bei Bier und Musik in der Kaiserstraße
ausklingen.

Bocktaufe1                Bocktaufe2

 

Das eigentliche Chilbiwochenende startete natürlich mit dem Fassanstich. Nach Reden von OB Phillip Frank, Oberschützenmeister Jessy Wassmer und dem Schaustellersprecher Hubert Faller ging sie endlich so richtig los, die 548.Waldshuter Chilbi.

Fassanstiuch

 

Den Chilbisamstag starteten wir mit dem Plakettenverkauf in der Innenstadt.
Am Mittag trafen wir uns auf dem Bergfriedhof um verstorbenen Zunftbrüdern
zu gedenken. Im Anschluss ging es dann zum Kriegerdenkmal, wo gemeinsam
mit anderen Vereinen die Totenehrung abgehalten wurde.

Totenehrung
Der traditionelle Heimatabend fiel dieses Jahr nicht ins Wasser, obwohl es
während der Aufführung zu regnen begann. Die Zuhörer harrten in der kalten
und feuchten Kaiserstraße aus, um die schauspielerischen Darstellungen von
uns Zunftbrüdern, Laiendarstellern und den Schauspielern der
Theaterwerkstatt Heidelberg zu bewundern.

Heimatabend1

Chilbisonntag-Märchenzeit. Dieser Satz beschreibt den Höhepunkt der Chilbi
wohl am besten. Nach der Messe in der Stadtpfarrkirche ging es für uns in
Richtung Chilbiplatz, wo wir nach der Bocklosabrechnung das Wunschkonzert
des Musikzuges St. Florian unterstützen. Hierbei ergriffen wir die Initiative und
verkauften noch einige unserer heißbegehrten Chilbiplaketten.
Kaum zu Mittag gegessen, machten wir uns auf in die Innenstadt, um uns und
die Bockbuben auf den Chilbiumzug vorzubereiten. Die Tracht sitzt, der Bock ist
geschmückt und die spannende Bockverlosung rückt immer näher…

UMzug1

 

Umzug

Das Zelt war nach dem Umzug prall gefüllt und wir konnten nach einem
Bockaufzug alles für die bevorstehende Verlosung richten. Die Zunftbrüder
sammelten sich auf der Bühne und die Spannung stieg. Der Zunftmeister sprach
eine kleine Rede und begann zu zählen, sobald der Altgeselle die Kerze
angezündet hatte.
Eins … Zwei … Drei … Vier … Fünf … Sechs … Sieben…

Verlosung
Tausend Zahlen waren gezählt und das Glas hing immer noch am Faden.
Dann wurde es spannend! Der Zunftmeister trat an das Mikrofon und zählte.
Das ganze Zelt lauschte seinen Worten.
4 20 421 422 423 *klirrr*
„Bockgewinner der 5 48 Waldshuter Chilbi ist kein geringerer, als unser Freund
und Gönner, sowie ehemaliger Junggeselle, Claus Schleith!“

Gewinner2
Schnell stand fest, dass es für uns
nach der Verlosung in den
Sonnenrain 1 ging. Dort fand die
Bockübergabe statt, bei der Claus
das Los mit der Nummer 423
vorzeigen musste. Wir feierten den
Bockgewinner mit Klängen der
Bockmusik, bevor es für uns in
Richtung Innenstadt ging.

Gewinner

 

Gewinner1

Dort ging für uns Zunftbrüder die Arbeit los. Der Habererhof war bereit
geschmückt zu werden, damit wir unsere Gäste am Abend empfangen konnten.
Wir feierten bei schönem Abendrot in stilvollem Ambiente die bisherige Chilbi.

Habererhof1+

 

Habererhof

Nach einem langen und anstrengenden Wochenende begann der letzte Tag der
Chilbi für uns sehr früh. Die Zunft traf sich um 7:45 Uhr , um die Traditionelle
Stadtjahrzeit zu besuchen. Mit anderen Traditionsvereine n feierten wir die
Heilige Messe in der Stadtpfarrkirche.

Stadtjahrzeit
Wie jedes Jahr ging es für uns nach der Kirche zum Brunnen in die Kaiserstraße,
wo wir unsere Füße wuschen und den Kantus „Oh alte Waldstadt Herrlichkeit“
sangen.
Das letzte große Event war das Gulaschessen. Der traditionelle Schlagabtausch
in der Stadtscheuer war wie jedes Jahr von Humor geprägt. Die Bockmusik
untermalte das fröhliche Treiben mit Musik und Tom Kretschmar vom
Waldshuter Hof verköstigte uns mit seinem leckeren Gulasch und kaltem Bier.

Gulae

Nach dem Essen machte sich die Gesellschaft mit knallenden Böllern auf in
Richtung Chilbiumzug. Geschmückt mit Kastanienblättern zogen wir durch die
Straßen. Am Chilbiplatz angekommen, öffneten wir die Pforten der Zunftstube
und konnten gemütlich mit unseren Gästen die vergangene Chilbi Revue
passieren lassen. Die diesjährige Ehrenscheibe gewann Andreas Laubis mit
einer treffsicheren 9.
Das Wunschkonzert der Stadtmusik rückte näher und wir starteten mit dem
Aufbau der Bockhütte im Zelt. Bei gemütlicher Atmosphäre verabschiedeten
wir nach 2 5 Jahren Peter Kaiser als Moderator des Konzertes. Wir sind
gespannt wer in seine Fußstapfen treten wird und nächstes Jahr auf der Bühne
steht.
Der offizielle Teil der Chilbi für die Zunft endete mit dem Chilbimontag, jedoch
waren einige Zunftbrüder Zivil am Dienstag und Mittwoch auf dem Chilbiplatz
zu sehen.
Mit dem Feuerwerk wurde die 548. Waldshuter Chilbi endgültig beendet und
wir freuen uns auf das 5 49. Zunftjahr!

Feuerwerk

Jung Heil!



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